Falls ihr euch fragt, warum hier bisher gähnende Leere herrschte: Das liegt nicht daran, dass ich nichts zu sagen hätte. Im Gegenteil. In meinem Kopf kämpfen regelmäßig "gute" Charaktere gegen "böse", uralte Prophezeiungen werden entschlüsselt und Helden retten ganze Königreiche vor dem Untergang. Was ein Klischee 😂🫶
Aber einen Blogbeitrag schreiben?
Panik.
Als Fantasy-Autorin kann ich problemlos 5.000 Wörter darüber verfassen, wie ein verfluchtes Schwert seinen rechtmäßigen Besitzer findet. Doch sobald ich vor einem leeren Blogfenster sitze und „Schreib etwas über dich“ lese, fühlt sich mein Gehirn an wie ein Kobold, der seinen eigenen Namen vergessen hat.
„Sei authentisch“, heißt es.
Gut. Authentisch wäre: Ich habe diesen ersten Absatz ungefähr siebenmal umgeschrieben und zwischendurch überlegt, stattdessen lieber einen Roman über einen schreibblockierten Zaubererlehrling zu beginnen.
Das Ironische daran? Meine Figuren wirken meistens selbstbewusst, mutig und entschlossen. Ich dagegen sitze vor dem Bildschirm und frage mich, ob drei Ausrufezeichen zu viele sind und ob man „Hallo zusammen“ noch schreibt oder das bereits als historisches Kulturgut gilt. Vor allem, wenn man gar keine Leser hat. 🤣
Ich könnte hier tatsächlich schreiben was ich will und die Wahrscheinlichkeit, dass es jemand zu Gesicht bekommt ist erstaunlich gering. 😂
Trotzdem möchte ich diesen Blog mit Leben füllen, oder es besser gesagt versuchen. Mit einem Einblicke in meine Geschichten, Gedanken zum Schreiben, kleine Katastrophen aus dem Autorenalltag und vermutlich auch den einen oder anderen Beitrag darüber, wie man sich erfolgreich vor dem eigentlichen Schreiben drückt. <- Das kann ich erschreckend gut 🫠😂
Falls ihr also Geduld mit einer Fantasy-Autorin habt, die das Bloggen erst noch lernen muss, seid ihr hier genau richtig.
Und jetzt entschuldigt mich bitte. Irgendwo wartet ein Drache darauf, dass ich ihn beschreibe. Das fällt mir deutlich leichter als dieser letzte Satz.
Bis bald!
Kommentar hinzufügen
Kommentare